Glossar · Tech & Architecture
Vom Client mitgesendeter eindeutiger Identifier (meist UUID), der dem Server erlaubt, doppelte Requests zu erkennen und nur einmal auszuführen.
Definition
Der Idempotency-Key ist die operative Umsetzung des Idempotenz-Prinzips. Der Client generiert pro logischer Operation eine UUID und schickt sie als Header (Idempotency-Key: 8f2c...) mit. Der Server speichert Key + Response in einer Lookup-Tabelle (Redis, Postgres) für eine TTL (24-48 h üblich).
Beim zweiten Eintreffen desselben Keys liefert der Server die gespeicherte Response, ohne die Operation nochmal auszuführen — kein doppelter Charge, keine doppelte E-Mail. Stripe, Square und viele moderne APIs unterstützen das nativ.
Implementierungs-Details: Keys müssen pro Operation, nicht pro Session generiert werden (sonst hilft Retry nichts). TTL muss länger sein als Retry-Backoff-Summe. Bei Conflict (gleicher Key, abweichender Body) muss der Server explizit 409 returnen statt still falsch zu antworten.
So nutzen wir das bei adsbird
In allen Webhook-Receivern, die wir bauen, ist der Event-ID des Quellsystems (Stripe-Event-ID, Meta-Webhook-ID) unser Idempotency-Key. Wir speichern ihn 7 Tage in Redis — Replays, Retries und doppelte Delivery werden alle korrekt deduplizert, ohne dass der Workflow das wissen muss.
Verwandte Begriffe
Idempotency Key in deinem Projekt?
Wenn du Idempotency Key in einem konkreten Workflow brauchst — wir haben das wahrscheinlich schon gebaut.