Glossar · Automation & Workflows
HTTP-POST-Callback, den ein System bei einem Event an eine vom Empfänger registrierte URL schickt — Push statt Pull.
Definition
Ein Webhook ist die inverse Variante eines API-Aufrufs: Statt dass dein System regelmäßig fragt 'gibt's was Neues?', meldet sich das Quellsystem von selbst, sobald ein definiertes Event passiert. Stripe schickt einen Webhook bei jedem payment.succeeded, HubSpot bei Kontaktänderungen, WhatsApp bei jeder neuen Message.
Webhooks sind effizienter als Polling (kein Roundtrip alle 30 Sekunden) und schneller in der Reaktion (Latenz im Sekundenbereich statt Minuten). Der Preis: Du brauchst einen öffentlich erreichbaren Endpunkt, Signaturen-Verifikation, Retry-Handling und Idempotenz, weil das Quellsystem denselben Event mehrfach senden kann.
Gute Webhook-Receiver antworten sofort mit 200, schieben die Verarbeitung in eine Queue und verarbeiten asynchron — sonst wird der Sender bei Lastspitzen sehr schnell sehr unhappy.
So nutzen wir das bei adsbird
In fast jeder API-Pipeline, die wir bauen, sind Webhooks der primäre Trigger: Stripe-Payments -> HubSpot-Deal-Update, Calendly-Booking -> Slack-Alert + CRM-Eintrag, Shopify-Order -> Klaviyo-Event. Der Receiver läuft meist in n8n oder einer kleinen FastAPI-Instanz hinter Cloudflare.
Verwandte Begriffe
Webhook in deinem Projekt?
Wenn du Webhook in einem konkreten Workflow brauchst — wir haben das wahrscheinlich schon gebaut.