Glossar · Automation & Workflows

Queue (Message Queue)

Puffer zwischen Producer und Consumer, der Aufgaben entkoppelt, Lastspitzen abfedert und Retries ermöglicht.

Definition

Statt einen eingehenden Webhook direkt synchron zu verarbeiten, schiebt ein guter Receiver den Job in eine Queue und antwortet sofort mit 200. Ein separater Worker zieht Jobs aus der Queue und verarbeitet sie — mit eigenem Concurrency-Limit, eigenen Retries und eigener Dead-Letter-Strategie.

Optionen reichen von Lightweight (Redis + BullMQ, RQ, Celery) über Cloud-Managed (AWS SQS, GCP Pub/Sub, Azure Service Bus) bis Enterprise (RabbitMQ, Kafka). Wichtige Eigenschaften: At-Least-Once vs. Exactly-Once Delivery, FIFO vs. Best-Effort-Ordering, Visibility-Timeouts und Max-Receive-Count.

Queues sind die Grundbausteine resilienter Workflows: Lastspitze? Queue puffert. API down? Job bleibt in Queue. Worker stürzt ab? Visibility-Timeout läuft ab, anderer Worker übernimmt.

So nutzen wir das bei adsbird

Bei einem WhatsApp-CRM mit 3 000 eingehenden Messages pro Tag puffern wir alle Webhooks in eine Redis-BullMQ-Queue, verarbeiten mit Concurrency 10 und routen Fehler in eine DLQ. Resultat: Auch bei Meta-Bursts (200 Messages in 5 Sekunden) ist die Latenz vom Receive bis zur CRM-Erstellung <2 Sek.

Queue (Message Queue) in deinem Projekt?

Wir bauen damit,
jeden Tag.

Wenn du Queue in einem konkreten Workflow brauchst — wir haben das wahrscheinlich schon gebaut.

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